Home arrow Laufzeitverlängerung
Webseite der Kampagne "AKW Brunsbüttel stilllegen - jetzt! Laufzeitverlängerungen verhindern!"
Auswahlmenu
Home
Hintergrund: Das AKW Brunsbüttel
Der 'Normalbetrieb'
Laufzeitverlängerung
Was tun?
Das Bündnis
Brunsbüttler-Erklärung
ZwiLa-Klage
Spenden
Archiv
Presse
Links
E-Mailkontakt
Kontakt/Impressum

Für die sofortige
Stilllegung:
Brunsbüttel-Erklärung


Postkarten-Aktion



ATOMAUSSTIEG
in 5 Minuten!
 Mittwoch, 8. September 2010
Laufzeitverlängerung für das AKW Brunsbüttel

Am 06.03.2007 hat der Betreiber des norddeutschen AKW Brunsbüttel die Verlängerung der Laufzeit für den Meiler an der Elbe beim Bundesumweltministerium beantragt.

15 Millionen kWh aus Mühlheim-Kärlich
Geplant war die Übertragung von 15 Milliarden Kilowattstunden Reststrommenge aus dem Kontingent des nie in Betrieb gegangene AKW Mülheim-Kärlich des Atomenergie-Konzerns RWE. Damit hätte das AKW Brunsbüttel rechnerisch über den bis dahin vorgesehenen Stillegungstermin im ersten Halbjahr 2009 hinaus bis voraussichtlich Ende 2011 am Netz bleiben können. Mit der Abschaltung des Reaktors im Juni 2007 und langer Stillstandszeit bis in das Jahr 2008 hinein verschiebt sich der rechnerische Zeitpunkt der endgültige Abschaltung auf mindestens Ende 2009.

01.08.2007: BMU lehnt Antrag ab
Am 01.08.07 lehnte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel den Antrag mit Verweis auf das Atomausstiegsgesetz ab. Diese Entscheidung war bereits Mitte Juni 2007 angekündigt worden. Daraufhin erklärte Vattenfall am 14.08.07 weitere Verhandlungen vor Gericht klären zu wollen: Eine bereits Anfang Mai 2007 beim Oberverwaltungsgericht Schleswig eingereichte Klage auf Erteilung der Zustimmung wurde um einen Antrag auf Aufhebung des ablehnenden Bescheids des BMU ergänzt.

Januar 2008: OVG weist Klage ab
Am 17.01.2008 wies das OVG Schleswig die Klage des Betreiberkonzerns allerdings ab - mit der gleichen Begründung wie auch schon das BMU: Reststrommengen dürfen nur auf bestimmte, im Atomgesetz aufgeführte Kraftwerke übertragen werden können, was sei bei Brunsbüttel nicht der Fall sei. Vattenfall kündigte daraufhin den Gang zum Bundesverwaltungsgericht an.

Hilfsantrag für Strommengenübertragung aus dem AKW Krümmel
Im Juni 2007 wurde bekannt, dass über den Antrag für Mühlheim-Kärlich hinaus auch die Strommengenübertragung aus dem zweiten Vattenfall-eigenen AKW Krümmel auf das AKW Brunsbüttel beantragt wurde. Die Prüfung dieses Antrags ist aber bislang nicht abgeschlossen. Wie auch im ersten Antrag geht es um ein Volumen von 15 Mrd Kilowattstunden. Damit könnte das Kernkraftwerk Brunsbüttel etwa zweieinhalb Jahre länger laufen als bisher geplant.